Anlässlich unseres Jubiläum erhielten wir die folgenden Grußworte unseres Oberbürgermeisters, der Arbeitsgemeinschaft Koblenzer Karneval (AKK) und unseres ehemaligen Pastors.

 



 
   

 
Grußwort
 
Ka-Jun-Se: Seit 22 Jahre auf der Höh`

Humor ist eine Gabe des Herzens. Kommen dazu noch Verstand und Schlagfertigkeit, ist dies die ideale Voraussetzung für Narretei vom Besten.
Den „Katholischen Jung Senioren“ St. Peter hat Gott Jokus reichlich gute Gaben in die Wiege gelegt. Wie anders ist es zu erklären, dass die Truppe aus Neuendorf/Wallersheim in der Session 2002/2003 ihr 22-jähriges karnevalistisches Jubiläum feiert?

2 x 11 Jahre jung sind die Ka-Jun-Se. Kein Wunder, dass frische, spritzige Ideen die Gruppe auszeichnet. Eine Spezialität der „Jungen Senioren“: Ihr Beitrag zum Rosenmontagszug, zum urwüchsigen Volkskarneval auf den Straßen unserer Heimatstadt. Zu Recht blicken die Ka-Jun-Se mit Stolz auf 21 Jahre Wagenbau zurück. Die Chronik des Erfolgs verzeichnet zahlreiche Prämierungen. Mit Witz und Ironie kolportieren sie Session für Session lokale, politische und wirtschaftliche Themen. In jedem Prachtwagen steckt großes handwerkliches Können und enormer Fleiß.

Ohne Engagement der jungen Leute um St. Peter und ohne die Bereitschaft Freizeit zu opfern, wäre unsere Kowelenzer Fasenacht ein bedeutendes Stück ärmer. Für diesen ehrenamtlichen Einsatz danke ich den Ka-Jun-Se herzlich. Gleichzeitig gilt es auch Dank zu sagen, für die intensive Jugendarbeit zur Pflege unseres schönen heimatlichen Brauchtums.

In Verbundenheit mit unserer Fasenacht an Rhein und Mosel gratuliere ich den Ka-Jun-Se zum Jubiläum. Meine besten Wünsche begleiten die Gruppe für eine erfolgreiche Fest-Session und künftige närrisch-bunte 22 Jahre.
Eins steht bereits fest: Wir alle sind gespannt, wen oder was die Ka-Jun-Se in dieser fünften Jahreszeit auf die Schippe nehmen werden. Ich bin sicher: Mit ihrem Motivwagen wird die Waschem-Neuendorfer St.Peter Familie wieder zu den Solisten im Rosenmontagszug gehören.

Mit einem dreimal kräftigen Kowelenz Olau grüßt Sie herzlich
Ihr


Dr. Eberhard Schulte-Wissermann
Oberbürgermeister

 

 




 



 
   

 
Grußwort
 
22 Jahre Kath.Jung-Senioren Neuendorf-Wallersheim!

Wie sehr das heimatliche Brauchtum unserer „Kowelenzer Faasenacht“ nicht nur ein Herzensanliegen buntgeschmückter Profinarren ist, haben die Gemeinschaften der kath. Jugend schon immer unter Beweis gestellt.

Dies trifft auch seit jetzt schon 22 Jahren bei unseren Freunden der Ka-Jun-Se in einem hohen Maße zu.

Ihre in eigener materieller Initiative und mit gestalterischem Können gezeigten ROMO – Wagenbeiträge, gehörten unbestritten zu den Spitzenleistungen der vergangenen Rosenmontagszüge in unserer Vaterstadt.

Ohne die Ka-Jun-Se wäre der Koblenzer Rosenmontag um einen bedeutenden Höhepunkt ärmer.

Hierfür bedankt sich die gesamte Arbeitsgemeinschaft Koblenzer Karneval und wünscht den „Narrenspezialisten des begeisterten Wagenbaus“ weiterhin viel Freude und eine glückliche Hand bei

„Ihrem hervorragenden Anteil an der Kowelenzer Faasenacht“.

Mit karnevalistisch verbundenem Narrengruß
„Kowelenz Olau“


Rudi Schmidt
(Präsident AKK)

 

 




 



 
   

 
Grußwort
 
Typisch katholisch!

Wenn die Ka-Jun-Se St. Peter im Entenpfuhl um die Ecke kommt, wo ich am Rosenmontag jedes Jahr stehe und auf diesen Augenblick warte, dann kommen mir jedes Mal die Tränen. So ernst kann Karneval sein! Ich bin so stolz auf diese Jugendlichen, die inzwischen eher Senioren sind, aber nicht aufhören, immer wieder den größten und schönsten Wagen als beste Gruppe von ganz Koblenz zu bauen – nun seit 2 x 11 Jahren!

Wenn das auch die Jury nicht immer so sieht! Sie kann ja nicht jedes Jahr den ersten Preis derselben Gruppe geben! Aber ich sehe das anders, nicht von außen, weil ich von Anfang an mit da drinnen bin. So weiß ich noch, wie wir damals in der Fastenzeit Frühschicht hatten, also Messe um 6 Uhr! Und wie sie hereinkamen mit der Zeitung und strahlten mit der Meldung:
Erster Preis für die Ka-Ju St. Peter. Damals direkt beim ersten Mal – nun vor 2 x 11 Jahren!

Nicht, dass sie nur Karneval im Kopf gehabt hätten. Sie konnten auch fromm und sozial engagiert sein. So immer noch im Zeltlager, wo die Größeren die Kleineren beschützen, sogar die ganze Nacht, wenn wieder ein Überfall droht. Aber einmal im Jahr ist Karneval, und da zeigt sich, was katholisch wirklich heißt, nämlich weltweit offen. Da wird die Welt Gottes von innen nach außen verdreht. Und es kommt heraus eine bunte Vielfalt von Motiven – in 2 x 11 Jahren!

So ist der Rosenmontag tatsächlich der höchste Feiertag. Außer Ostern, versteht sich! Aber höher als Weihnachten! Denn wann passiert sonst, dass wir auf offener Straße uns umarmen, küssen und gern haben, dazu tanzen und schunkeln, schließlich zusammen essen und weiter trinken, bis wir umfallen, aber unendlich glücklich, auch wenn erst an Ostern! Wer meint, der rheinische Karneval sei oberflächlich, der ist nicht katholisch, jedenfalls nicht wie diese Jugend es zeigt – seit 2 x 11 Jahren!

So darf nun jubiliert werden, bis wir die 11 doppelt sehen.
Und bestimmt steht auch diesmal auf dem besten Wagen „Ka-Jun-Se St. Peter“. Auch wenn mehr Sen als Ju, muss Ka-Ju bleiben! Damit auch die Kinder ihren Spaß daran haben, den besten Wagen durch Neuendorf und Wallersheim zu ziehen, auf dem die Ka-Ju-Senioren St. Peter dann sitzen, winken und strahlen wie Engel vom Himmel.
Und ich ganz stolz auf meine Jugend, mit Tränen in den Augen, stehe hoffentlich noch im Entenpfuhl –  in 2  x 11 Jahren!


Gerhard Hensel
Pastor

 


 

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