
| Anlässlich unseres Jubiläum erhielten wir die folgenden Grußworte unseres Oberbürgermeisters, der Arbeitsgemeinschaft Koblenzer Karneval (AKK) und unseres ehemaligen Pastors. |

Humor ist eine Gabe des Herzens.
Kommen dazu noch Verstand und Schlagfertigkeit, ist dies die ideale
Voraussetzung für Narretei vom Besten.
2 x 11 Jahre jung sind die Ka-Jun-Se.
Kein Wunder, dass frische, spritzige Ideen die Gruppe auszeichnet. Eine
Spezialität der „Jungen Senioren“: Ihr Beitrag zum Rosenmontagszug, zum
urwüchsigen Volkskarneval auf den Straßen unserer Heimatstadt. Zu Recht blicken die Ka-Jun-Se mit
Stolz auf 21 Jahre Wagenbau zurück. Die Chronik des Erfolgs verzeichnet
zahlreiche Prämierungen. Mit Witz und Ironie kolportieren sie Session
für Session lokale, politische und wirtschaftliche Themen. In jedem
Prachtwagen steckt großes handwerkliches Können und enormer Fleiß.
Ohne Engagement der jungen Leute um
St. Peter und ohne die Bereitschaft Freizeit zu opfern, wäre unsere
Kowelenzer Fasenacht ein bedeutendes Stück ärmer. Für diesen
ehrenamtlichen Einsatz danke ich den Ka-Jun-Se herzlich. Gleichzeitig
gilt es auch Dank zu sagen, für die intensive Jugendarbeit zur Pflege
unseres schönen heimatlichen Brauchtums.
In Verbundenheit mit unserer Fasenacht
an Rhein und Mosel gratuliere ich den Ka-Jun-Se zum Jubiläum. Meine besten
Wünsche begleiten die Gruppe für eine erfolgreiche Fest-Session und
künftige närrisch-bunte 22 Jahre. Mit einem dreimal kräftigen Kowelenz
Olau grüßt Sie herzlich
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Wie sehr das heimatliche Brauchtum
unserer „Kowelenzer Faasenacht“ nicht nur ein Herzensanliegen
buntgeschmückter Profinarren ist, haben die Gemeinschaften der kath. Jugend schon immer unter Beweis
gestellt. Dies trifft auch seit jetzt schon 22
Jahren bei unseren Freunden der Ka-Jun-Se in einem hohen Maße zu.
Ihre in eigener materieller Initiative
und mit gestalterischem Können gezeigten ROMO – Wagenbeiträge, gehörten
unbestritten zu den Spitzenleistungen der vergangenen Rosenmontagszüge
in unserer Vaterstadt. Ohne die Ka-Jun-Se wäre der Koblenzer
Rosenmontag um einen bedeutenden Höhepunkt ärmer.
Hierfür bedankt sich die gesamte
Arbeitsgemeinschaft Koblenzer Karneval und wünscht den
„Narrenspezialisten des begeisterten Wagenbaus“ weiterhin viel
Freude und eine glückliche Hand bei „Ihrem hervorragenden Anteil an der Kowelenzer Faasenacht“. Mit karnevalistisch verbundenem
Narrengruß
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Wenn die Ka-Jun-Se St. Peter im
Entenpfuhl um die Ecke kommt, wo ich am Rosenmontag jedes Jahr stehe und
auf diesen Augenblick warte, dann kommen mir jedes Mal die Tränen. So
ernst kann Karneval sein! Ich bin so stolz auf diese Jugendlichen, die
inzwischen eher Senioren sind, aber nicht aufhören, immer wieder den
größten und schönsten Wagen als beste Gruppe von ganz Koblenz zu bauen –
nun seit 2 x 11 Jahren! Wenn das auch die Jury nicht immer so
sieht! Sie kann ja nicht jedes Jahr den ersten Preis derselben Gruppe
geben! Aber ich sehe das anders, nicht von außen, weil ich von Anfang an
mit da drinnen bin. So weiß ich noch, wie wir damals in der Fastenzeit
Frühschicht hatten, also Messe um 6 Uhr! Und wie sie hereinkamen mit der
Zeitung und strahlten mit der Meldung:
Nicht, dass sie nur Karneval im Kopf
gehabt hätten. Sie konnten auch fromm und sozial engagiert sein. So
immer noch im Zeltlager, wo die Größeren die Kleineren beschützen, sogar
die ganze Nacht, wenn wieder ein Überfall droht. Aber einmal im Jahr ist
Karneval, und da zeigt sich, was katholisch wirklich heißt, nämlich
weltweit offen. Da wird die Welt Gottes von innen nach außen verdreht.
Und es kommt heraus eine bunte Vielfalt von Motiven – in 2 x 11 Jahren!
So ist der Rosenmontag tatsächlich der
höchste Feiertag. Außer Ostern, versteht sich! Aber höher als
Weihnachten! Denn wann passiert sonst, dass wir auf offener Straße uns
umarmen, küssen und gern haben, dazu tanzen und schunkeln, schließlich
zusammen essen und weiter trinken, bis wir umfallen, aber unendlich
glücklich, auch wenn erst an Ostern! Wer meint, der rheinische Karneval
sei oberflächlich, der ist nicht katholisch, jedenfalls nicht wie diese
Jugend es zeigt – seit 2 x 11 Jahren!
So darf nun jubiliert werden, bis wir
die 11 doppelt sehen.
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